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Dorothee Wuest
 

Auf der gestrigen Landessynode in Speyer wurde Drothee Wüst zur ersten Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz gewählt!

Sie setzte sich im dritten Wahlgang mit 36 Stimmen gegen Marianne Wagner (23 Stimmen) durch. Neun Synodale enthielten sich. Im zweiten Wahlgang war Albrecht Bähr als Kandidat ausgeschieden.

Unser allerherzlichster Glückwunsch und Gottes Segen!!!

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Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer gedenken am 8. Mai um 19 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren. Die Predigt im Speyerer Dom halten Kirchenpräsident Christian Schad und Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Christiane Brodersen von der Dreifaltigkeitskirchengemeinde Speyer und Katrin Vollmer-Kaas von der Pfarrei Pax Christi Speyer gestalten mit ihnen zusammen die Liturgie, Mitglieder der Capella Spirensis singen Stücke von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach.

Kirchenpräsident Christian Schad erinnert im Vorfeld des Gedenktages an die Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der den 8. Mai 1945 als „Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus“ bezeichnet hatte. „Damit verbindet sich für uns Nachgeborene die Verpflichtung, heute und in Zukunft für die Freiheit und den Frieden sowie gegen Rassismus und radikalen Nationalismus einzutreten“, erklärte Schad.

Für die Pfalz war bereits im März 1945 das Kriegsende und die Beseitigung des nationalsozialistischen Regimes gekommen.

Der Gottesdienst am 8. Mai wird live im Internet übertragen. Er ist über die Homepages und die Facebook-Seiten von Dom und Bistum sowie der Landeskirche zu empfangen.

www.evkirchepfalz.de

Bei 15:20 geht´s los!!!

von Martin Vorländer

Ich liebe Gottesdienst. Als Sohn einer Pfarrerin und eines Pfarrers bin ich mit Gottesdienst aufgewachsen. Das hat mir einen Vorrat in die Seele gelegt an Gebeten, Liedern, Predigten, Gemeinschaftserlebnissen. Ein Proviant, der mich auch stärkt beim Langstreckenlauf, den wir in der Corona-Krise zu bewältigen haben. Ich kann verstehen, dass viele sich nach den gewohnten Gottesdiensten sehnen. Ich tue es auch.

Trotzdem ist es mein Herzensanliegen an unsere Kirche sowie an die Glaubensgeschwister anderer Konfessionen und Religionen: Verzichten wir freiwillig vorerst auf Zusammenkünfte in unseren Gotteshäusern und unter freiem Himmel! Aus Freiheit. Zum Schutz und zum Wohl anderer. Mit vorsichtigen Öffnungen gehen wir das Risiko ein, dass die Zahl der Infizierten, Erkrankten und Toten steigt. Die Lockerungen sind dem geschuldet, dass sonst viele wirtschaftlich zugrunde gehen. Es geht nach wie vor darum, die Infektionskurve flach zu halten. Andere sind weit mehr auf Öffnung angewiesen als die Religionsgemeinschaften. Sie leben davon, dass sie ihr Café oder ihren Laden betreiben können, dass sie Konzerte geben können und Aufträge von Kunden erhalten.

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