Kitas in der Region  

   

Aktuell online  

Aktuell sind 97 Gäste und keine Mitglieder online

   

Suchen  

   

konfi oppau 2014

Am Sonntag, 6. April 2014, stellten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Oppauer Gemeinde vor. Die 16 Jugendlichen hatten sich mit dem Thema Masken auseinandergesetzt. Mit selbstangefertigten Gipsmasken, phantasievoll bemalt und geschmückt, präsentierten sie der Gemeinde ihre Gedanken:

„Masken werden aufgesetzt, um Anderen zu gefallen und um die eigenen Schwächen zu verbergen. Was mache ich, wenn ich nicht mehr stark genug bin?

Masken bringen meine guten Seiten hervor. Was mache ich, wenn niemand mehr mit mir etwas zu tun haben will? Masken werden aufgesetzt, um Traurigkeit zu verbergen und um die Fassung nicht zu verlieren. Was mache ich, wenn nichts mehr überdeckt ist?“

Es schloss sich die Frage an: Wer bin ich?

Darauf gibt es keine einfachen Antworten, denn das Leben hat viele Facetten.

Es ist wichtig, Stärken und Schwächen anzunehmen.

Pfarrerin Susanne Seinsoth vertiefte die Gedanken der Jugendlichen: Viele Rollen nehmen wir Menschen ein und verbergen hinter unseren Masken, wie verletzlich wir sein können. Wir Menschen sind an Masken gewöhnt. Wichtig ist, dass Gott hinter die Masken sieht und unsere Herzen ansieht.

Die Masken lagen vorne im Altarraum und zeigten ein Stück der Persönlichkeit und Gedanken der Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Am Samstag, 12. April, wurde im Abendgottesdienst das Abendmahl gemeinsam mit den Familien gefeiert.

Am Sonntag, 13. April, war es soweit: Konfirmation in der voll besetzten Auferstehungskirche. Mit viel Musik, schönen Liedern zum Hören, die der Gospelchor „Black and Purple“ unter der Leitung von Heike Lehmann vortrug, und schönen Liedern zum Mitsingen, mal mit Orgelbegleitung durch Dr. Wilfried Kothe, mal mit Klavierbegleitung durch Ronald Huber, und der Predigt von Pfarrerin Seinsoth wurde ein feierlicher Gottesdienst gefeiert. Ein besonderer Höhepunkt waren die Überraschungseier, die die Schokoladenseite der jungen Leute versinnbildlichen sollten. In jedem Ei steckte in der Kunststoffverpackung, die von der Schokolade verhüllt wird, die begehrte Überraschung. Dieses Mal war es kein kleines Plastiktier oder ein Teil zum Zusammenbasteln, sondern ein kleines Kreuz an einer Lederschnur. In geduldiger Handarbeit waren die Kreuze durch den ehemaligen Presbyter, Gerhard Barchet, in das Ei hinein hineinbugsiert worden. Die Kreuze konnten die Konfirmandinnen und Konfirmanden sich umhängen, und die Schokolade durfte gleich verspeist werden.

Die Einsegnung war eine Premiere: zum ersten Mal segneten GemeindepfarrerInnen aus Oppau und Edigheim die jungen Leute gemeinsam ein. Seit der Kooperation der drei Kirchengemeinden in der Region Nord findet eine gemeinsame Konfirmandenarbeit in der Region statt. Die Jugendlichen, die an der Konfirmanden-zeit teilnehmen, kommen aus allen drei Gemeinden zusammen. Die Konfirmationen finden jeweils in den Heimatgemeinden statt. So gestalteten Pfarrerin Susanne Seinsoth aus Oppau und Pfarrer Stefan Müller aus Edigheim die Einsegnung.

Diakonin Angelika Glatz vom Gemeindepädagogischen Dienst, die in der Region Nord für die Jugend- und Konfirmandinnenarbeit mit verantwortlich ist, überreichte den Jugendlichen die Konfirmationsurkunden.

Das Grußwort des Presbyteriums wurde in besonderer Weise gestaltet: Heike Lehmann sang ein Solo, in dem Jesus als Beschützer der Menschen, der über sie wacht, dargestellt wurde, und Presbyter Markus Kress übersetzte den englischen Text ins Deutsche, verbunden mit dem Wunsch an die Jugendlichen, sich ihrer Gemeinde auch weiterhin so zu Hause zu fühlen und am Gemeindeaufbau mit zu arbeiten.

Karin Haufe und Sabine Asal-Frey gaben als Elternwort ihren Kindern eine Geschichte von Max von der Grün zum Thema Masken mit.

Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Evangelischen Jugend luden die Konfirmandinnen und Konfirmanden sehr herzlich zum Mitmachen in der Jugendarbeit ein.

So wurden die Jugendlichen in einem musikalisch und inhaltlich sehr bewegenden Gottesdienst in die Gemeinde aufgenommen. Der Gottesdienst wird allen, die ihn mitgefeiert haben, in guter Erinnerung bleiben.

 

Cornélia Wüst

   

Tageslosung  

Mittwoch, 26. Juni 2019
HERR, sei mir gnädig, denn mir ist angst!
Jesus spricht: Auch die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht!
   

Gemeindebrief  

Nordlicht 27

Den aktuellen Gemeindebrief können Sie sich hier runterladen.

Viel Spaß beim Lesen!!!

   

Pfingstweide Zeitung  

Logo Pfingstweide Zeitung

Die aktuelle Pfingstweide Zeitung können Sie sich hier runterladen.

Viel Spaß beim lesen!!!

   

Login  

   
© Region Ludwigshafen Nord 2019